8 Minuten Lesezeit

Gesetz der Anziehung oder Gesetz der Annahme?

Manifestation und inneres Selbstkonzept

Es gibt kaum ein Thema, bei dem so viel Unsinn erzählt wird wie bei der Manifestation. Und kaum eines, bei dem der Unterschied zwischen zwei Begriffen so viel ausmacht.

Das Gesetz der Anziehung kennst du vermutlich. Das Gesetz der Annahme vielleicht nicht. Und genau darin liegt der Grund, warum so viele Frauen jahrelang Visionboards kleben und sich nichts verändert.

Das Gesetz der Anziehung,
kurz erklärt

Die Idee ist einfach: Gleiches zieht Gleiches an. Wer positiv denkt, zieht Positives an. Wer sich etwas intensiv genug wünscht und dabei die richtigen Gefühle erzeugt, bekommt es.

Daran ist etwas Wahres. Deine Aufmerksamkeit bestimmt, was du überhaupt wahrnimmst. Wer sich innerlich auf Chancen einstellt, sieht Chancen, die vorher unsichtbar waren.

Der Haken ist die Richtung. Anziehung setzt voraus, dass das Gewünschte außerhalb von dir liegt und zu dir kommen soll. Damit steckst du automatisch in einer Haltung des Mangels. Du willst etwas, das du nicht hast. Und je stärker du es willst, desto klarer bestätigst du dir selbst, dass es fehlt.

Wünschen hält den Mangel am Leben. Annehmen beendet ihn.

Das Gesetz der Annahme

Hier dreht sich alles um. Es geht nicht darum, etwas anzuziehen, sondern darum, dich als jemanden anzunehmen, für den diese Sache selbstverständlich ist.

Der Unterschied klingt klein und ist gewaltig.

Eine Frau, die sich einen Partner wünscht, der sie gut behandelt, verhält sich anders als eine Frau, die annimmt, dass sie gut behandelt wird. Die erste hofft. Die zweite sortiert aus.

Was Annahme praktisch bedeutet

Annahme heißt nicht, dir einzureden, du hättest schon alles. Das wäre nur eine weitere Lüge, und dein System durchschaut Lügen sofort.

Annahme heißt: Du entscheidest, wer du bist, und handelst danach. Nicht wenn die Umstände stimmen, sondern jetzt.

Wenn du annimmst, eine Frau zu sein, die ihren Wert kennt, dann schreibst du keine Nachricht um vier Uhr nachts. Nicht weil du dich zusammenreißt, sondern weil es nicht mehr zu dir passt.

Warum das Selbstkonzept
alles entscheidet

Dein Selbstkonzept ist die Summe dessen, was du im Innersten über dich für wahr hältst. Nicht was du dir wünschst. Nicht was du anderen erzählst. Was du annimmst.

Und die Welt richtet sich erstaunlich zuverlässig danach.

Zwei Frauen mit demselben Angebot und derselben Ausbildung. Die eine verdient dreitausend im Monat, die andere zwölftausend. Der Unterschied liegt selten im Können. Er liegt darin, welchen Preis eine Frau für sich selbst als angemessen annimmt.

Wie du dein Selbstkonzept änderst

Nicht durch Affirmationen an der Oberfläche. Sondern durch drei Dinge, die zusammenwirken.

Erstens: den alten Satz finden. Meistens ist er kurz und unangenehm. „Ich bin zu viel." „Ich bin nicht genug." „Wenn ich zeige, was ich brauche, gehen sie."

Zweitens: den Beweis prüfen. Woher stammt der Satz? Fast immer aus einer Situation, in der du klein warst und keine andere Erklärung hattest. Ein Kind, das nicht gesehen wird, schließt nicht daraus, dass die Eltern überfordert waren. Es schließt daraus, dass mit ihm etwas nicht stimmt.

Drittens: neue Erfahrungen sammeln. Und zwar kleine. Einmal etwas ablehnen. Einmal einen höheren Preis nennen. Einmal nicht sofort antworten. Jede dieser Erfahrungen ist ein Gegenbeweis, und irgendwann kippt die Waage.

Der Kurs zu diesem Weg

In Dream your Manifestation arbeiten wir genau daran: dein Selbstkonzept sichtbar machen, die alten Sätze auflösen und neue Erfahrungen aufbauen, bis sich dein Leben danach richtet.

Zum Kurs

Was ich Frauen rate,
die beides ausprobiert haben

Wenn du seit Jahren manifestierst und nichts passiert, liegt es fast nie an der Technik. Es liegt daran, dass du dir etwas wünschst, das dein Selbstkonzept nicht zulässt.

Du kannst dir einen Partner wünschen, der treu ist, und gleichzeitig annehmen, dass Männer immer gehen. Dann gewinnt die Annahme. Immer.

Hör also auf, stärker zu wünschen. Fang an, ehrlich hinzuschauen, was du eigentlich glaubst.

Das ist unbequemer. Und es ist der einzige Weg, der wirkt.